TSV 1894 Kusterdingen e.V.

Pamela Veith in China erneut erfolgreich

Foto: Privat

In Wuhan (China) fand die Internationale Changan Ford Ultra-Challenge über 50 und 100 Kilometer statt.
Die ersten zwei Male wurde der Wettkampf in der Wüste Gobi ausgetragen, wo Pamela Veith 2015 auf der den 50 Kilometer Distanz gewann und 2016 über die 100 Kilometer Vierte und beste Europäerin war. 2017 war sie über 50 Kilometer Gesamtsiebte. Auf Grund Ihrer damaligen Leistungen wurde sie nun wieder eingeladen, um sich mit der Weltelite der Ultra-Läufer zu messen. Wie letztes Jahr war die Strecke recht flach mit 250 Höhenmetern, aber auch komplett auf asphaltierten Straßen. Zum Teil wurden die Straßen neu und extra für das Rennen frisch geteert, sowie selbst vierspurige Straßen für den Verkehr komplett gesperrt. Bei uns unvorstellbar.
International war alles dabei, was Rang und Namen hat. Sowohl die Weltmeister/innen über 100 km als auch Marathonläuferinnen mit Bestzeiten um die 2:30 Stunden. Für Pamela war das Ziel, in die Top 10 zu laufen, was ihr dann auch eindrucksvoll gelang. Start war morgens um 9:00 Uhr in der Stadt Wuhan, zeitgleich für die 100 km und 50 km. Es war schon morgens sehr warm mit 18 Grad, im Laufe des Tages stieg das Thermometer auf 30 Grad mit hoher Luftfeuchtigkeit, aber auch zum Teil heftigen Windböen. Also trotz flachem Kurs extreme Bedingungen. Viele Läufer/innen mussten der Hitze Tribut sollen und beendeten das Rennen vorzeitig. Der Kurs ging von der Stadt raus auf endlos erscheinenden Schnellstraßen, so musste man sich gedanklich ablenken. Zum Glück ist die Sportart bei den Chinesen sehr hoch angesehen, so dass an der Strecke, selbst außerhalb der Stadt Menschen standen, die einen begeistert anfeuerten. Es war für Pamela wieder ein tolles Erlebnis als sie nach 4:10:12 Stunden gesund und glücklich als neunte Frau gesamt und Erste der Klasse W45 ins Ziel kam, das sich ebenfalls in Wuhan befand. Aus Deutschland waren noch fünf Teilnehmer dabei, zwei Frauen und drei Männer, von denen allerdings nur zwei der Männer das Ziel erreichten.